Wie wahr, ich habe als PR-Beraterin festgestellt, dass man die lieben Journalisten fast ausschliesslich telefonisch kontaktieren muss, damit man gehört wird.

Denn das mit dem Lesen ist so eine Sache. Die armen Journalisten und/oder Redaktionen erhalten täglich so viele Mails mit irgendwelchen coolen Events, Produkt- und/oder sonstigen Lifestyle-Beiträgen, das man einfach in der Mail-Box untergeht. Was sicher auch noch mit dem Standort Zürich zu koppeln ist. Wie viele Anlässe gibt es eigentlich pro Tag in Zürich, was ist denn für das Medium oder den Journalisten interessant und veröffentlichungswürdig? Wer weiss das schon!

STelefono hilft nur eines – Hörer in die Hand und mit verkäuferisch-zuckersüssen Stimme und natürlich viel Fachwissen die tolle Sache verkaufen. Und wenn ich dann nach 30 Telefonaten keinen redaktionellen Beitrag erwirkt habe, kommt folgendes.

Wie erkläre ich das meinem Kind – ach nein meinem Kunden. Die bezahlen ja für meine kompetente Arbeit.

In diesem Zirkel tun mir inzwischen fast alle Beteiligten leid:

  • der Journalist der zugepappt wird
  • der Kunde der sich Berichte wünscht
  • die PR-Frau die anscheinend nichts erreicht hat – oder eben wenig bis (ehrlich gesagt fast immer) zu wenig.

Wo führt das denn nur hin? Aufs Land, wo man mit den zwei Journalisten noch per DU ist.

Auch wenn ich inzwischen, dank des Community Manager Kurses bei Twitter etc. neue und interessante Journalisten Kontakte gewonnen habe, geht es Ihnen wohl wie mir – sie ertrinken in dieser vielschichtigen ONLINE Welt. Blubber, blubber, blubber.

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