Der Kriminalroman von Kaspar Wolfensberger ist sehr, sehr spannend.

„Kauz“ Walpen, fristlos entlassener Zürcher Kriminalpolizist, zieht es ins Goms – zum Abschalten. Unverständlich für ihn die Kündigung und auch der Fund im alten Speicher, wo er seit Jahren Ferien macht. Sein Freund hat sich dort erhängt. Ist dem wirklich so? Dann noch der Überfahrene gleichentags – grad etwas viele Tote in diesem Ferienidyl. Walpen schlittert ungewollt in die Ermittlungen, glaubt nicht an einen Selbstmord und die Dramaturgie steigert sich von einem Mysterium zum nächsten. Wirklich gut geschrieben und ich habe doch lange gebraucht, bis ich den Mörder -„dachte“ ich zumindest – kannte. :-). Auch schön die geografischen Beschreibungen der Umgebung – ob echt oder nicht – das weiss man nicht.

Dieses Buch bekommt von mir 5 von 5 Punkten
Gommer Sommer, Kaspar Wolfensberger, Bilger Verlag, 383