Borderland Blues, von Gudrun Gruber, 16.15, Kino Arena

Sonora-Wüste, Arizona: Ein meilenlanger Metallkoloss trennt die USA und Mexiko in zwei Territorien. Jährlich werden die Überreste hunderter Migranten zwischen Kaktuswäldern und steinigen Felsen geborgen. Die angespannte Situation hat die Bewohner des Grenzgebiets in zwei Lager geteilt. Die einen verlangen noch mehr Sicherheit – die anderen fordern mehr humanitäre Hilfe. Gudrun Gruber hat Anwohner, NGO-Mitarbeiter, aber auch selbsternannte Grenzwächter auf ihren Wegen durch das Gebiet begleitet.

Ich bin sehr gespannt, da es ein weiteres Werk von Gudrun Gruber ist.

Pressscreening: Dancer – heute Gala Premiere – Ausverkauft, Dienstag hats noch Platz

Sergei Polunin ist gerade 19, als er zum Ersten Solisten des Royal Ballet in London aufsteigt. Der ukrainische Ausnahmetänzer gilt als Enfant terrible der Ballett-Szene und zählt zu den besten seiner Generation. Die Tattoos auf seinem Körper sind heute sein Markenzeichen. In bescheidenen Verhältnissen aufgewachsen, wird er im Alter von 13 als Hoffnungsträger seiner Familie nach London geschickt. Damals jung und voller Ehrgeiz, kämpft Sergei später jahrelang mit Erschöpfung und innerer Zerrissenheit. Als er 2014 kurz davor steht, das Tanzen aufzugeben, erlangt er mit seinem viralen Tanzvideo „Take me to Church“ weltweite Aufmerksamkeit. Mittels privater Videoaufnahmen aus dem Familienarchiv, mit persönlichen Interviews und nicht zuletzt herausragenden Tanzszenen zeichnet Filmemacher Steven Cantor das mitreissende und hochemotionale Portrait eines sensiblen Weltklasse-Tänzers.