Ja, ich gebe zu, damals war ich Fan von Borg. Auch nach dem Film kann ich das noch einmal bestätigen – er war ein gut aussehender Sportler (das kann man im Übrigen auch vom Schauspieler Sverrir Gudnason sagen, hm, schwärmen). Er war vor Ort und teilte uns an der Medienmmitteilung mit, dass er während sechs Monaten täglich zwei Stunden Tennis geübt hat – pah. Auf die Frage ob er denn im generellen sportlich ist, antwortete er: „nun, ich schaue gerne Fussball und war in Island mal Gewinner des „Skinny Sumo Ringing Contests“ – wie cool ist das denn? Ja, er ist sehr skinny der isländisch-schwedische Borg-Darsteller.

Beeindruckt hat mich am Film, dass ich ein komplett neues Bild von Borg bekommen habe. Irgendwie kam er mir wie ein Authist vor. Was heisst eigentlich Spitzensport, wie geht man mit seiner Wut – kontrolliert oder eben nicht – um? Ich weiss nun, dass Borg wie McEnroe ein aggressiver Junge war – Borg wurde das ausradiert – McEnroe lebte es bis zu letzt aus. Borg wusste als Junge – ich wild der Weltbeste Tennisspieler werden – hat geklappt. McEnroe war im Übrigen ein Mathegenie und hatte wohl nicht den tollsten Vater. Das ominöse Match zum 5. Wimbledon Sieg von Borg war ein Krimi sondergleichen und ja, das wurde im Film wunder- und spannungsvoll gezeigt.

Auf die Frage ob denn Janus Metz einen Film über unseren Roger Federer drehen wird, sagt er: „Sorry I dont know him“. So wünsche ich mir, dass er Roger Federer an der Opening Night getroffen hat und wir bald einen Federer Film sehen werden.

Ich gebe diesem Film 4.5 Punkte – go for it

 

Mi. 04. Okt. 18:45 Arthouse Le Paris
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Fr. 06. Okt. 20:45 Arena 4
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