Kevin, ein Sohn aus gutem Hause, verlässt aus Rebellion seine heile Welt. Sucht per Casting – was ich super süss fand – Mitbewohner für seine Kommune im besetzten Haus. Er ist der Chef und verbietet Handy, TV & Computer – will den Strom nicht bezahlen und der „Ämtliplan“ wird – man staune – angenommen. Alle müssen in einem Zimmer schlafen – was dann etwas schwierig wird – denn die Kommune nimmt auch ein Baby auf. Echt zum gigele. Was wären Rebellen ohne eine kämpferische Ansage – die Themenfindung war ebenfalls lustig. Resultat: Lasst die Alten sterben – die nehmen uns ja alles weg. Es gibt Nacktheit, Drogenkonsum (mit Todesfall), Sex für alle, Krawalle & Zerstörung und als der Vater einzieht fast schon Hass. So verlassen nach und nach die Rebellen das sinkende Schiff. Es ist ein schneller Film, Max Hubacher spielt seine Rolle perfekt. Wer mir ebenfalls sehr gut gefällt ist Kevins imaginärer Freund (Dimitri Stapfer) – kommt aus Vaters 80er-Jahre Vergangenheit. Zu guter Letzt frage ich mich, was wäre gewesen, wenn der Vater am Bus nicht gewinkt hätte? Würde Kevin noch Leben?

Warum diese Frage: Bei der SMS Flut am Anfang des Films gab es Berichte über EINEN der nach Syrien fuhr…

Ich gebe diesem Film 4.5 Punkte. Go for it.

 

Do. 05. Okt. 21:30** Riffraff 3
Planer
Tickets

  • In Anwesenheit von
  • ** Juri Steinhart (Regie)