Der Film beeindruckt und lässt mich über mein Leben in der Schweiz nachdenken. Wir haben es einfach super. Die Familie Rainey erlebt das was bei uns als Nightmare durchgehen würde täglich. Immer hören sie Schüsse, lesen über Tote – meistens tote Kinder & Jugendliche. Man wartet darauf, dass in diesem Film dann eben auch ein Schusswechsel in der Familie kommt.

Der Tag X kommt und die Tochter wird rund zwei Blocks weiter angeschossen – ins Auge – sie überlebt, verliert ihr Auge und sagt im Spital zu Ihrem Vater: „Ich wurde angeschossen – Dady es tut mir leid“. Was für eine Sch…. Wohl oder übel muss sie ihren Traum aufgeben – die Basketballkarriere.

Der Regisseur Jonathan Olshefski begleitet die Familie während neun Jahren, nur die Einladung zum Sundance Festival brachte ihn dazu, den Film endlich zu beenden. Er lebt übrigens auch in der Gegend um Philadelphia.

Was mich beeindruckt hat ist, dass Christopher (der Vater) irgendwie nie ausgeflippt ist. Als ich Jonathan danach fragte, sagte er, „Christopher hat zu viel erlebt und er sei eher ein zurückhaltender Mensch – just to be on the save side“. Er hat im Keller auch ein Tonstudio und lädt alle Kids gratis ein bei ihm zum open Friday vorbei zu kommen und zu singen – anstatt auf der Strasse rumzuballern.

Ein beeindruckender Film der von mir 5 Punkte bekommt

 

Sa. 30. Sep. 18:15** Corso 4
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Di. 03. Okt. 13:15 Corso 4
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Do. 05. Okt. 20:15 Arthouse Piccadilly
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  • In Anwesenheit von
  • * Jonathan Olshefski (Regie)
  • ** Jonathan Olshefski (Regie)