Angekommen in Belgrad und überraschendes an der Gepäckausgabe. Das Bild zeigt alles. J irgendwie süss. Da stand er, mein Chauffeure. Wichtig, lasst euch vom Hotel einen Transfer organisieren – der kostet 20 Euro und ihr werdet nicht abgezoggt!

Ich habe im Hotel Le Petit Piaf ein Zimmer und der Transfer gibt einem grad einen guten Einblick in das Neue & Alte Belgrad – architektonisch gibt es schlicht ALLES. Auch fuhren wir an Novak Djokovics Restaurant vorbei – also auch er hat EINES – soll sogar gut sein.

Mein Petit Piaf liegt im Bohemia Viertel, sogar an der bekannten Skadarlija Strasse mit den Kafanas aus dem 19ten Jahrhundert. Hier wird gegessen und gefeiert bis in die frühen Morgenstunden.

Zum Hotel. Unbedingt ein Zimmer im 2. Stockwerk und nach hinten buchen. Denn es gibt immer Livemusik bis….(Ok, die Dusche ist kaputt und na ja??).

Noch nie gesehen die Eintrittskontrolle – Code und Fingerprint – voll abgefahren. Frühstück ist sehr reichhaltig und die Bedienung sehr freundlich. Zu allen Fragen bekommt man ausführliche Tipps an der Rezeption – sehr nett alle.

Zu Fuss erreicht man sooooooooo viele Sehenswürdigkeiten wie: Platz der Republick (hier starten die Free, sonstigen Touren, Touristinformation), das Nationaltheater, die Festung Belgrad, den Kalemegdan Park, das ethnographische Museum und die Kneza-Mihaila – Fussgängerzone. Da bin ich auch hin – Shopping, alte Gebäude und Besuch in der Serbian Academy of Arts & Science mit der Ausstellung: Artistic Heritag in Kosovo and Metohja. Es geht um die Klöster und es wird einem wieder bewusst, dass hier vor 25 Jahren Krieg herrschte. Im Video die zerstörten Klöster, „bombed in 1999“. Die Ausstellung lohnt sich, 10-21 Uhr und kostenlos.

Was das shoppen angeht heisst es, die Kneza-Mihaila ist zu teuer – gebe dann noch Bescheid wo es günstiger ist. Um 15 Uhr an diesem Freitag hatte man das Gefühl, dass keiner mehr arbeitet – die Stadt war zum Brechen voll – da auch recht viel Verkehr – ist die Luft na ja.

Auf dem Heimweg dann Zadruga Drink & Fun Kellerbar. Die präsentieren das serbische Nationalgetränk Rakije grad in 10 Variationen. Dann der Hammer – ein Shot kostet 100 Dinar, das sind grad mal ein Franken für 40% Alkohol – echt jetzt? – da ist man bei 10 Stutz schon sturzbetrunken. Das zum Thema Nachtleben – ist glaub wirklich günstig.