Echt jetzt – der Film ist super. An der Pressevisionierung gesehen und hell begeistert. Ok, er dauert 130 Minuten – die sich in jedem Fall lohnen. Kinostart war am 13. Dezember. 

Nach dem Zitat von Brecht: „Wer A sagt, muss nicht B sagen, er kann auch erkennen, dass A falsch war“.

Filmcoopi: Nach dem überragenden Bühnen-Erfolg von „Die Dreigroschenoper“ will das Kino den gefeierten Autor des Stückes für sich gewinnen. Berthold Brecht aber hat seine eigenen Vorstellungen: Der „Dreigroschenfilm“ soll kompromisslos, politisch, radikal werden. 

Regisseur Joachim A. Lang hat einen spektakulären Film gemacht. Die Szenen wechseln schnell, man findet sich auf verschiedenen Sets: auf der Opernbühne, im Freundeskreis, beim Kampf mit der Filmproduktionsfirma, vor Gericht, dem möglichen Film-Dreh, tja und dann kommt noch die Historie (2. Weltkrieg). Es ist gut wenn man die Geschichte von Brecht und Weil etwas kennt aber nicht zwingend notwendig. Musikalisch, frech und wirklich überbordend von hochkarätigen Schauspielern wie: Lars Eidinger, Tobia Moretti, Hanna Herzsprung, Joachim Król, Claudia Michelsen, Robert Stadlober gesungen und gespielt.