Was für ein interessantes Buch. Ok, wir kennen Asterix und Obelix also die Gallier. Hier lernen wir die Germanen kennen. Rom kommt und sichert den Rhein – ihre neue Grenze. Denn alles, was sich ausserhalb der Stadtmauern von Rom befand, war barbarisch und unterentwickelt und wurde besetzt und „entwickelt“.

Armin Maiwald erzählt eine erfundene Geschichte, wie so etwas vonstattengegangen sein könnte. Was gab es vor der Übernahme der Römer in diesen Gebieten entlang des Rheines – eben, die Germanen, die Barbaren, die Unterentwickelten. Nun, sie waren schon da, das interessierte die Römer wenig. Denn, gute Gegend, Wasser, Steinbruch und Lehm sind vorhanden also Päng hier gibt’s erstens ein Militärlager und zweitens dann eine Stadt. Maiwald beschreibt sehr detailliert wie die Römer rund 500 Jahre lang „Städte bauten“. Er erzählt hier wohl eher eine sehr „liebliche“ Übernahme und ehrlich gesagt, nehme ich an, dass 90 % nicht so abgelaufen sind?? Barbaren – Römer, könnt ihr euch ja denken wie das war… Ich habe viel gelernt was die Römer den Germanen voraushatten, aber auch umgekehrt. Eben zwei Kulturen, die sich schon verstanden, wenn sie sich miteinander unterhielten. Also, der sagenumwobene Druide (Germane) und der Zenturio Quintus Agrippa. Was am Schluss offen bleibt, warum spricht der Druide römisch, das lässt Maiwald offen.

Die Römer kommen! von Armin Maiwald erhält von #InTheGrid 4 von 5 Punkten (emons Verlag)

Armin Maiwald

Armin Maiwald ist zwar in Köln geboren, aber kriegsbedingt erst mit 13 Jahren wieder in seine Heimatstadt zurückgekehrt. Nach dem Studium der Theaterwissenschaft, Germanistik und Philosophie und einer Lernzeit beim WDR hat er sich 1968 selbstständig gemacht. Seitdem arbeitet er als freier Autor, Regisseur und Filmproduzent.