Wie auch schon bei „Kral“ ist der Reduit-Plott recht gruselig. Es geistern eh schon viele Geschichten über das Schweizer Reduit umher – und #DavidWeber lässt einem so richtig erschauern, nachdenken und die Stirne runzeln. Was wäre wenn das kein Roman wäre? Tja, uff es ist einer – Erleichterung. Und doch, an einer Schicki-Micki Züriberg Party plaudern die drei „recht besoffenen“ Freunde über ein gemeinsames Geschäft. Ein Geschäft der Angst – päng und schon stecken wir in dieser vermaledeiten Geschichte. Sie spielt in Zürich, dann rasen wir nach Wassen und einige Hintermänner sind wohl vom Süden Italiens. Merkt Ihrs, nö? – egal! Es gibt diverse „fast“ Tote, dann das Schwingfest, unfassbar viel Geld wird hier und da verschleudert – die Besichtigungsgäste sind halt Russen, Araber, Chinesen – da fliesst viel Champagner und so. Mehr schreib ich nicht…

Was in diesem Buch äusserst toll ist, sind Webers Illustrationen. Die schwarz-weissen Bilder bringen einem „fast“ in die wohl muffig riechende Unterwelt der damaligen Soldaten. Ja, es ist wirklich eine beängstigende, unheimliche Geschichte – ok, es geht auch um „etwas Sex und Liebe“. Bitte lesen.

Reduit von David Weber erhält von #InTheGrid 4.5 von 5 Punkten.