Für Zahlenfreaks – unbedingt hingehen.

eine brilliante Ausstellung mit unfassbar interessanten Zahlen-Visualisierungen

Ob zur Visualisierung von Big Data, Veröffentlichung journalistischer Erkenntnisse, zur räumlichen Orientierung oder als Material für effektives Lernen und Lehren – Informationsdesign erklärt unterschiedlichste Inhalte innert kürzester Zeit und kombiniert dazu viel Bild mit wenig Wort. Weitere Inforamtionen hier.

Absolut fantastisch fand ich das Exponat vom EPFL+ECAL Lab.

Hier zeigt sich wie die Zukunft einer Museums- und/oder Ausstellungsinformations-Wand aussehen kann. Die Besucher scrollen einfach durch die Geschichte (hier die Fête des Vignerons). Lara Défayes und Hélène Portier von EPFL + ECAL Lab waren vor Ort und erklärten, dass es ein aufwändiges Projekt war. So sieht man auf dieser immersiven Leinwand Filme und Bilddateien der Fête des Vignerons seit 1797. Hinterlegt sind insgesamt 6000 Dokumente, Fotos, Filme der SRF, Dokumente und vieles mehr. Dank der Winzerbruderschaft und anderen Quellen entstand ein allumfassendes historisches digitales Buch. Ja, ein Buch wäre wohl, keinen Ahnung? tausende Seiten stark. Auch stark ist, dass man (rechts) eine Postkarte entnehmen kann (zeigt das Thema) mittels QR Code direkt auf dieses Themenfeld geht und auf den Screens alles dazu findet – und! die einzelnen Bilder können herangezoomt werden und ja echt wahr – das Bild erscheint auf allen Pannels. Einfach nur g…..

Denke ich nun an meinen ehemaligen Job bei der Statistik Stadt Zürich und unseren Auftritt an der Züspa, wäre wohl genau eine solche Präsentation aller Zürcher Daten das coolste was es gäbe. Der Lerneffekt, den mal über eine solche digitale Präsentation erreichen könnte – wäre einfach toll. Auch bei der Dada x Statistik Ausstellung wäre eine solche Info-Wand fantastisch gewesen, denn vieles mussten wir digitalisieren, zumal wir Unterlagen und Bilder aus über 100 Jahren in die Ausstellung integrieren wollten. Tia, die Ausstellung im Toni Areal lohnt sich ungemein.

So, nun noch was lustiges für Physiotherapeuten, Tanzleherinnen oder was weiss ich

Ich brauche dazu wohl gar nichts zu schreiben. Trainieren sie zu Hause, Kung-Fu, Yoga oder wohl auch Tango. Oder wäre das zu abstrackt für Sie? Nun, denn es ist recht anstrengend und fordert einem tatsächlich heraus und es ist soooooooooooooo lustig.

Besucht diese Ausstellung unbedingt sie läuft noch bis zum 8. März 2020 (uff schon 2020)