Was für ein krasses und gutes Buch! Wie #LorenzMüller selber sagt, die Idee zum Buch hat einen realen Ursprung. Er lass in den Medien über Medikamententests an Menschen. Ist ja irgendwie auch logisch, dass es wie im Moment mit den quälerischen Tiertests bei Hamburg, dann mal auch Menschen braucht. Wie viele schreckliche, wahre oder falsche Geschichten in den Medien, ein kurzes Entsetzen, einige kleine Auf-Schreie und flugs nach drei Tagen läuft alles wieder „NORMAL“.

Müller eskaliert dieses Thema in seinem Debütroman fulminant. Liebe Leute, dieses Buch ist nicht nach drei Tagen schon wieder vergessen.

Es gibt politische, private, geschäftliche und militärische? Verstrickungen die es in sich haben. Zug, die „versteckte-öffentliche“ Schweizer Finanzoase, das wundervolle Tessin, die Wege ab und an gespickt (was denn sonst) mit Leichen-Geld??

Ich finde dieses straffe-zerbrechliche Spinnennetz von Müller fantastisch. Ok, Daniel Garvey und Anna Berger sind schon sehr toughe, überintelligente und sportliche Typen. Manchmal verstand ich auch nicht, warum sie sooooooooo lange brauchten für dies und das und doch meine Lieben, lesen muss man dieses Buch.

#InTheGrid gibt Endstation Gotthart von #LorenzMüller 5 von 5 Punkten,

Fotos: emons-verlag

 

Zum Autor

Lorenz Müller arbeitete etliche Jahre als Staatsanwalt und lebt im Kanton Zug im Herzen der Schweiz. Die Schweizer Alpen sind seine große Leidenschaft, und genau da geht es in seinem Debütromananständig zur Sache.