Sein 3. Buch ist dann also wieder ganz was anderes. Ok, spannend, wie ein Krimi zu lesen und auch dieses gefällt #InTheGrid wie auch die Piratinnen. Bei „Bittere Erde“ treffen so viele verschiedene Welten aufeinander, dass man manchmal gar nicht mehr weiss, wo man ist.

Also, da ist Francesco Maranzano, Süditaliener, angefangen als Gastarbeiter und nach der Pensionierung fährt er mit seiner Frau ohne die Kinder zurück nach Sizilien. Fühlt sich als super integrierter Italo-Schweizer in Sizilien, na ja – müsst ihr selber lesen?!

Dann gibt es Röbi (Roberto) Rufer, Schweizer Top-Werber, früh schon mit Sizilien verbandelt, kauft dort als Pensionär ein Haus – eines ehemaligen Capo, Don Diegos – Hardcore Mafioso – und glaubt, das lasche Italo-Leben dort geniessen zu können. Und oft kommt es anders als man denkt…?!

Ich habe mir auf der Seite 96 überlegt, was ich mit dem Schatz aus Don Diegos Garten, sprich der jetzigen Villa Iris, der Frau von Röbi, machen würde?

Es gibt unfassbar viele mögliche Plots, die ich mir ausgedacht habe – und wie schon oben geschrieben – und oft kommt es anders als man denkt…?!

Also selber lesen und herausfinden ob es den Mafiosi-Weg, den Schweizer-Weg, den Italo-Weg oder den Polizisten-Weg geht – Klischees erfüllt werden oder eben doch nicht? Ich gratuliere #PieroSchäfer zum gelungenen zweiten Roman. Ja, er war flugs gelesen, lustig, verwirrend, spannend und wirklich auch packend.

#InTheGrid gibt „Bittere Erde“ von Piero Schäfer 4.5 von 5 Punkten, WerdVerlag.ch

Fotos: Werd-Verlag, Pixabay – #QuinceMedia

Zum Autor

Der erfolgreiche Zürcher Werber Robert Rufer und der pensionierte Vorarbeiter Francesco Maranzano lernen sich in Apulien kennen. Obgleich völlig gegensätzlich, freunden sie sich an. Die Affäre mit der Geliebten eines Mafioso bringt Rufer in höchste Gefahr, und Maranzano wird von der Vergangenheit eingeholt…